Schutz im eigenen

 Garten

 

 

Vogelschutz im eigenen Garten

 

Auch im eigenen Garten kann man etwas für die Vögel tun.

Sehr beliebt ist die Fütterung von Vögeln. Von den meisten Vogelschützern wird sie heute jedoch abgelehnt, da sie den wirklich bedrohten Arten nicht hilft, bei unsachgemässer Handhabung aber vielen Vögel das Leben kosten kann. Dennoch hat sie einen gewissen pädagogischen Wert, da man die Vögel aus unmittelbarer Nähe direkt vor dem Fenster schön beobachten kann und auf diese Weise eine Beziehung zu ihnen bekommt, was ja besonders für Kinder sehr wichtig ist.

Sehr sinnvoll ist es, den Garten naturgemäss zu gestalten. Das bedeutet, dass man die exotischen Ziersträucher durch einheimische, beerentragende Sträucher ersetzen sollte. Auch samentragende Wildkräuter sollte man ruhig gedeihen lassen und vorhandene (auch alte) Obstbäume pflegt.

Auch das Aufhängen von Nistkästen ist eine spannende und faszinierende Aufgabe. Für den Bau solcher Nisthilfen gibt es in zahlreichen Büchern ausführliche Anleitungen. Einige Arten, wie der Hausrotschwanz, der Grauschnäpper und die Bachstelze benötigen sogenannte „Halbhöhlen“, die Blaumeisen suchen Nistkästen mit nur 2,8 cm Durchmesser auf, die Kohlmeisen schon mit 3,2 bis 3,4 cm und der Gartenrotschwanz benötigt einen Durchmesser von 4,5 cm. Für die Mehlschwalben kann man Kunstnester aus Beton unter die Dachrinne hängen, der Mauersegler freut sich über Hohlräume unter den Dachziegeln.

 

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